2013/01/16 Begriff, Geschichte und Zukunft politischer Utopien

Der Begriff „Utopie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Nicht-Ort“. Gemeint ist der Entwurf einer neuen, ganz anderen Gesellschaftsordnung. Ein solcher Entwurf ist die große Herausforderung radikaler Gesellschaftskritik, und die Reihe „Vielfalt sozialistischen Denkens“ will im Jahr 2013 zeigen, auf welche Weise sich dieser Herausforderung gestellt wurde und wird.

Es soll versucht werden, den Begriff der politischen Utopie über seine Geschichte zu erschließen und mit der Frage zu konfrontieren, ob er den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist.

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2013/01/17 Berliner Forum Griechenlandhilfe

In der Regel am ersten Mittwoch des Monats findet im Terzo Mondo (Grolmanstraße 28, 10623 Berlin-Charlottenburg), dem in Berlin legendären Lokal des ebenfalls legendären, aber auch anwesenden Kostas, der Runde Tisch des Berliner Forum Griechenlandhilfe statt.

Am 17.1.13 wird um 20 h ein Podiumsgespräch und Diskussion mit dem Traumaexperten Dr. Georg Pieper stattfinden, der einen vielbeachteten Artikel in der FAZ zur Situation in Griechenland  geschrieben hat.

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2012/12/13 – SoliOekoBB: World summit of the peoples. Projekte solidarischer Ökonomie auf der Alternativkonferenz zu Rio +20

Am 13. Dezember 2012, um 19 h  wird Henning von seinen Eindrücken beim Besuch des World Summit of the Peoples in Rio de Janeiro berichten.

Dabei wird er sich auf die, bei uns weniger bekannten, Bewegungen konzentieren, die neue und alternative Ansätze zeigten. Dazu gehören

die weltweiten Arbeiten der GAIA Foundation

Findhorn aus Schottland

Dragon Dreaming aus Australien mit John Croft

Tamera aus Portugal

und andere mehr.

Es gibt also bereits zahlreiche Wege hin zu einer solidarischen Umwandlung.

Die attac AG Solidarische Ökonomie Berlin-Brandenburg trifft sich immer am zweiten Donnerstag des Monats um 19 h

im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Straße 10/11 im Seminarraum im zweiten Stock.

2012/11/8-11 Firenze 10+10

Grob gesprochen fand vom 7.-9. November 2012 in der Fortezza da Basso in Florenz ein Europäisches Sozialforum statt. Genau betrachtet war es eigentlich keines, da nicht die einschlägigen europäischen Organisationen dazu aufgerufen hatten. Stattdessen haben die Italiener die Initiative ergriffen und zu einem Treffen eingeladen, das einesteils des ersten europäischen Sozialforums 2002 in Florenz gedenken, zum anderen eine Initiative für die kommenden 10 Jahre darstellen sollte. daher der Titel Firenze 10&10. Mehr als 4000 Menschen aus 28 Ländern und 200 Organisationen folgten der Einladung.

Weitere Informationen, auch zu Anschlussaktionen, finden sich hier, wobei ich den Aufruf zum AlterSummit in Athen hervorheben will.

Der Erfolg ist gleichwohl als gemischt zu betrachten, besonders wenn man ihn an dem Abschlussdokument bemisst. Inhaltlich ist es dürftig. Darüber zumindest bestand allgemeine Einigkeit. In dem natürlich unter Zeitdruck stehenden Redaktionsprozess waren aber trotz großer Anstrengung keine weitergehenden inhaltlichen Einigungen möglich. Hier muss auch über das in unseren Kreisen hochgehaltene und in vielen Bereichen auch erfolgreiche Konsensprinzip nachgedacht werden.

Uneingeschränkt positiv zu bewerten ist aber die breite und fruchtbare Diskussion auch außerhalb der offiziellen Arbeitskreise zwischen verschiedenen Ländern, unterschiedlichen Organisationen und politischen Richtungen (in einem gewissen Spektrum versteht sich 😉

Für mich war am wichtigsten ein Treffen, das mit „Resistance and Solidarity networks in a Europe of Crisis“ überschrieben war und sich vor allem mit der Situation in Griechenland befasste. Eine Gruppe griechischer Frauen berichtete und übergab einen Aufruf, den ich in der Übersetzung von Giuliana anfüge.